Schweiz - Digitalisierung

05.06.20 02:25 PM Von Lucas

Schweizer Unternehmen haben viel nachzuholen, wenn sie in Zukunft erfolgreich sein wollen

Digitalisierungstaschenmesser Schweiz

Umfrage zum Stand Digitalisierung in Schweizer KMU

Digitale Schweiz

Nehmen Sie jetzt an unserer Umfrage teil (bis Ende September 2020) und erhalten Sie auf Wunsch die Ergebnisse zum Vergleich.


Ziel der Umfrage ist es, herauszufinden, wo Schweizer KMU heute bei der Digitalisierung stehen, wo Ihre grossen Herausforderungen sind und wie die Digitalisierungsbranche sie am besten unterstützen kann.


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Wir danken Ihnen jetzt schon, für Ihre Teilnahme.

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...und wie steht es nun um die Schweiz?

«Der Coronavirus beschleunigt die Digitalisierung», «Digitalisierungsschub in der Gastronomie», «Patienten sind offener gegenüber digitalen Neuerungen als Ärzte», «Die Digitalisierung wird enorme Auswirkungen auf die Schule haben», «Von der Coronakrise zum Automatisierungs-Boom», «Digitalisierungsschub für das Bundesgericht durch Corona-Krise» – das sind nur einige der  Headlines in den Schweizer Medien, die wir in den letzten Woche lesen konnten. Sie machen deutlich:  Die gegenwärtige Krise zeigt, dass Unternehmen, Behörden, Institutionen unabhängig von Branche und Grösse nicht länger die Augen vor dem stattfindenden Digitalisierungsschub  verschliessen können, wenn sie wettbewerbs- und betriebsfähig bleiben möchten. Unternehmen sollten trotz Krise in ihre Digitalstrategie investieren, um Kosten in den Griff zu bekommen, Effizienz zu steigern und finanzielle Stabilität zu sichern.


pwc Schweiz hat in seinem «Thesenpapier Covid-19» sieben Thesen erarbeitet, die aufzeigen, mit welchen Massnahmen die Schweiz als Staat und Volkswirtschaft gestärkt aus der aktuellen Krise kommen kann. Die erste These plädiert dafür, den Digitalisierungsschub zu nutzen und neue Arbeitsmodelle und die Weiterentwicklung der Verwaltungspraxis im digitalen Zeitalter voranzutreiben. Denn die Erfahrungen aus der Coronakrise haben die Notwendigkeit der digitalen Transformation und neuer Arbeitsmodelle evident gemacht. Die politischen Institutionen müssen dieses Momentum nutzen, um auf allen drei Staatsebenen, die digitale Transformation weiter zu beschleunigen – nicht nur um besser für eine nächste Krise gewappnet zu sein, sondern um das Staatswesen insgesamt effizienter, smarter, innovativer und bedürfnisorientierter zu machen (z.B. weiterer Ausbau von digitalen Schnittstellen zwischen Unternehmen und Verwaltung bei der direkten Steuer, digitale Bürgerkonten, digitale Partizipationsmöglichkeiten).


Die Zeitschrift Computerworld veröffentlicht in einem Gastbeitrag «Die wichtigsten Technologieprognosen» und führt an erster Stelle die Automatisierung an, da die Verwaltung von Systemen und Prozessen zeitlich aufwendig und fehleranfällig ist. Automatisierung, beispielsweise durch Prozess-Automation (PA), kann sich wiederholende Aufgaben rund 70 Prozent effizienter machen. Ausserdem werden Qualität und Sicherheit verbessert, da sie künftig nach einem genau definierten Prozess ablaufen. Dies bestätigt auch netzwoche.ch: «Ein Bereich, der bei der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs von Wert sein kann, ist die Automatisierung. Durch Automatisierung können Betriebskosten gesenkt, Prozesse optimiert, die Produktqualität erhöht, und sogar neue Arbeitsplätze geschaffen werden.»


Die Dringlichkeit, durch Digitalisierung die Schweiz fit für die Zukunft zu machen, hat auch der Schweizerische Nationalfonds (SNF) erkannt. Technische, ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen lassen sich nur bewältigen, wenn die Wissenschaft die nötigen Erkenntnisse liefert. Ende 2019 waren 5750 vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanzierte Projekte im Gang – davon 1000 zur Digitalisierung.


Die Swiss-IT-Studie 2020, die jährlich von dem Magazin Computerworld und dem IT-Marktforscher IDC durchgeführt wird, stellt fest, dass Schweizer Unternehmen aktiver werden müssen im Bereich der Digitalisierung. Zwar haben immer mehr Firmen Digitalisierungsstrategien und -pläne entworfen. 35 Prozent der Befragten haben die digitale Transformation dennoch nur begrenzt umgesetzt. Und nur 6 Prozent geben an, dass sie auf eine umfassende Digitalisierung abstützen können. 35 Prozent befinden sich in einer Evaluierungs- bzw. Planungsphase, weitere 20 Prozent haben Pilotprojekte gestartet.


Das bedeutet, dass sich ca. 90 Prozent der Befragten mit der Digitalisierung auseinandersetzen. An der tatsächlichen Umsetzung hapert es aber gewaltig, wenn man bedenkt, dass sich Schweizer Unternehmen bereits seit vielen Jahren mit der digitalen Transformation beschäftigen. Tatsächlich lassen sich im Vergleich der Jahre 2019 und 2020 nur marginale Fortschritte feststellen. Innerhalb der befragten Unternehmen haben lediglich 12 Prozent die Position eines Chief Digital Officer (CDO) geschaffen. Doch unabhängig davon, ob eine dezidierte Rolle für Digitalisierung vorhanden ist oder nicht, müssen die organisatorischen Strukturen überprüft werden. Denn CIOs allein wird es nicht gelingen, die digitale Veränderung anzustossen und herbeizuführen. Digitalisierung ist also "Chefsache" und Verwaltungsräte und CEO's sind in der Pflicht.


Digitalisierung ist aber nicht nur für Verwaltungen oder Grossunternehmen wichtig, sondern auch für kleinere Unternehmen sogar von existentieller Bedeutung. Cloudlösungen für mobiles Arbeiten, Online-Shops, die 24 h am Tag - jeden Tag - erreichbar sind und automatisierte Prozesse zur Kundenbetreuung werden in naher Zukunft von grosser Bedeutung sein.

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